
| 7. Mai 1902 | Grundsteinlegung auf dem Gelände eines Kalkbruches |
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| 1902 - 1905 | durch die Bauräte Schilling und Gräbner auf einer verschütteten Kalkgrube im Jugendstil erbaut. | |
| 19.Nov 1905 | Kirchweihe durch Oberhofprediger Superintendent Dibelius. (siehe Bild rechts) | |
| 1935 | mussten die 66 m hohen Türme mit Ringankern befestigt werden. |
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| 1951 | teilweise Wiederherrichtung der Orgel durch die Erbauerfirma | |
| 1967-1980 | umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Innenraum der Kirche | |
| 1984-1988 | Generalreparatur der Orgel durch Johannes Schubert | |
| 1999 | komplette Dacherneuerung | |
| .......? | komplette Restaurierung der Jehmlich Orgel |
Die zwei Turmkreuze 4,55 m groß sind aus vergoldetem Kupferblech.
Am Nordturm der Kirche in einer Höhe von ca. 42 m befindet sich an der Ostseite des Turmes das alte Strehlener Wappen, drei gekreuzte Kornähren, darunter die Kolossalköpfe: Paulus und Luther. In gleicher Höhe befindet sich im Ostturm die Uhr. Über dem Haupteingang befindet sich der segnende Christus geschaffen vom Strehlner Prof. Peter Pöppelmann welcher ebenfalls die Flachreliefs mit den Engeln und die beiden weiteren Kupferreliefs der Sämann und der gute Hirte schuf. Das bildhauerische Schmuckwerk der Kirche stammt von Karl
Gross.
Durch das Hauptportal betritt der Besucher zuerst Die Brauthalle mit dem Engel der Liebe. Weiterhin befindet sich in der Brauthalle eine Bronzegestalt "Ecce homo" von August Hudler.
In der Kanzel befinden 3 Bronzereliefs von Arnold Kramer; "die Christusfeste". In den Gestalten sind durchaus zeitgenössische Künstlerportraits zu vermuten.
Der Taufstein aus Zöblitzer Serpentin mit seiner würfelförmigen Gestalt vollendet das Gesamtbild. Der ehemalige Deckel mit Johannes des
Täufers von Karl Groß ist zur Zeit noch beschädigt.
Die drei in den Türmen befindlichen Glocken, in den Tonlagen dis 1, fis 1 und a 1, sind von Fa.Schilling aus Apolda.
Bei der Renovierung 1951 durch Architekt Prof. Rauda wurde ein Teil der Jugendstilausstattung wie zum Beispiel die Fenster in der Altarkuppel, Kuppelbemalung, Stuckornamentik und Deckengemälde aus schier unerklärlichen
Die Farbfester von Otto Gußmann - Kreuzigung und Auferstehung- sind durch
Kriegseinwirkung 1945 stark zerstört worden und heut nicht mehr erhalten. Die Entwürfe sind in den beiden Glashäusern noch sichtbar.
Herr Helmar Helas hat die jetzigen Glasfenster entworfen. Er leitete maßgeblich die 1967 begonnene und 1980 abgeschlossene Renovierung. Es wurde versucht, trotz fehlender Details den Gesamteindruck wieder zu erreichen, was nach Meinung alter Strehlner Gemeindeglieder gelungen sein soll. Die Stuckornamentik schuf Günter Thiele nach alten Fotos neu.
Die große Orgel wurde 1905 von der Firma Gebr. Jehmlich, Dresden, mit 63 Registern
auf drei Manualen und Pedal im Stil der deutschen Orgelromantik der Jahrhundertwende erbaut.
Da für eine Restaurierung die Voraussetzungen fehlten, erhielt die Orgel eine neue Klanggestalt. Ziel war größte Vielfalt möglicher Orgelklänge. Vielgestaltiger Prinzipal - und Flötenchor von 32 - Fuß bis 1 - Fuß - Registern, genügend Streicher, acht Mixturen
Die pneumatische Traktur arbeitet korrekt, der freistehende Spieltisch verfügt über einem einstellbaren Registercrescendo. Beachtenswert ist auch die architektonische Gestaltung des reich geschmückten Orgelprospektes.
Ich werde umgehend versuchen der Christuskirche Strehlen einen Besuch abzustatten um entsprechendes umfangreiches Fotomaterial von Innenraum zu erstellen.
Literaturhinweis: Dresdner Stadtrundschau 16. Okt 2003, Gemeindebericht von unbekannter Person ca.1990.