Dresdens schlimmsten Stunden in seiner ganzen Geschichte - Der Bombenterror am 13. Februar 1945 - |
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Es war der
13 Februar 1945 gegen 21:30 Uhr, es war die Nacht zum Faschingsdienstag. Keiner
von der Bevölkerung hat je mit einer solchen Barbarei gerechnet. Vom Angreifer
war alles eiskalt berechnet, die Stadt Dresden soll dem
Erdboden gleich gemacht
werden. Kein Stein sollte auf dem anderen bleiben, Dresden sollte von der Karte
Deutschlands ausradiert werden. Angloamerikanische Bomber mit schwerer Bombenlast näherten sich der Stadt mit der Aufgabe die Bombenlast
ausschließlich im Stadtgebiet zu entladen. Damit Dresden zur nächtlichen Stunde
besser auszumachen war, wurden Leuchtbomben auf Strehlen, dem Schweizer Viertel
und die Friedrichstadt abgeworfen. Dadurch war das Zielgebiet die Innenstadt von
Dresden abgesteckt und
beleuchtet. Es wird gesagt, dass die Bomber zusätzlich von dem Haus "San Remo" in unmittelbarer
Nähe des Luisenhofes in Loschwitz in das Elbtal manöferiert wurden. So konnten
die Bomber ihre Bombenlast zielgenau ausklinken. Ein Bombenregen von Brand, und
Flüssigkeitsbomben
und dazwischen zahllose Sprengbomben ergoss sich über die Stadt. Dresden
versank innerhalbweniger Minuten in ein Flammenmeer von einem Ausmaß einiger Quadratkilometer.
Die Flammen erzeugten einen so heftigen Sog, so dass Menschen die diesem Inferno
entkommen wollten einfach hineingezogen wurden. Tausende von Menschen in den
Kellern erstickten, viele irrten als lebende Fackel bis zu ihrem Tode durch die
Strassen. Mit Worten sind die Furcht und Todesqualen welche in diesem Zeitpunkt
Hunderttausende von Menschen erfahren mussten nicht zu schildern. Die Innenstadt
und alle damit verbundenen historischen Bauwerke versanken in der Feuersbrunst
ebenso tausende Wohnhäuser und andere Einrichtungen. Doch davon nicht genug
eine zweite Welle angloamerikanischer Bomber erreichte Dresden Nachts um 1:30 Uhr.
Wieder versetzte Furchterregendes Sirenengeheul die noch verängstigen Menschen
erneut in lähmende Angst und Schrecken. Wiederum wurden unzählige Brand- und
Sprengbomben in die noch hell lodernde Stadt und deren Peripherie abgeworfen.
Abertausende hatten sich auf die weiten Flächen der Elbwiesen und in den
Großen Garten gerettet, da geschah das unfassbare. Sie glaubten durch ihre
gelungene
Flucht der Hölle entkommen zu sein, aber dies war ein tödlicher
Irrtum. Eine Unzahl diese todbringenden Bomben explodierte unmittelbar in mitten
dieser Menschen und zerfetzte sie. Vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen
wurden auf dieser Art und Weise bestialisch umgebracht. Doch nicht genug am 14.
Februar gegen 12:00 Uhr Mittags zerschmetterte ein dritter Angriff den noch
jämmerlich übrig gebliebenen Rest der Stadt und weitere Vorstädte. Um der
ganzen Angelegenheit die makaberste Krone aufzusetzen, wurde das Geschwader von Tiefflieger
begleitet, welche die unmenschlichste Aufgaben hatten, in die auf der Flucht
befindlichen Menschenkolonnen mit ihren Bordwaffen hinein zu feuern und zu
töten was zu töten geht. - In weniger als 24 Stunden war Dresden ausradiert - . Die einst stolze Stadt war nur noch ein stinkender und von Flammenmeer gekennzeichnete Schutthaufen. Als Wahrzeichen stand nur noch der gewaltige Bau der Frauenkirche. Doch auf Grund der unheimlichen Hitze war die Stabilität des gewaltigen Bauwerkes so stark beeinträchtigt, dass diese dann am 15. Februar genau wie die umliegenden Gebäude in Schutt und Asche versank. Es war vollbracht, Dresden ist
Tod. Allein in einer Zeit von 12 Stunden, wurden allein in Dresden 350 Tausend
Menschenleben brutal ausradiert. Diese Zahl ist durch zahlreiche Aussagen
Überlebender mehrfach dokumentiert.
"Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens....
Von Dresden aus, von seiner köstlichen gleichmäßigen Kunstpflege in Musik und Wort, sind herrliche Ströme durch die Welt geflossen und auch England und Amerika haben durstig davon getrunken. Haben sie das vergessen?"
Gerhard Hauptmann